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Heute ist Internationaler Frauentag – und morgen?

Es ist eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit, die Anliegen der Frau tagtäglich und konsequent zu vertreten und durchzusetzen

„Heute ist Frauentag – und morgen hoffentlich nicht alles wieder vergessen. Weder die Apelle und Forderungen, noch die politischen Bekenntnisse und Absichtserklärungen. Sonst ist dieser Frauentag nur jährliches Ritual. Es ist eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit, die Anliegen der Frau tagtäglich und konsequent zu vertreten und durchzusetzen. Sonst treten wir auf der Stelle“, betont die Grüne Landessprecherin und Frauensprecherin LAbg. Maria Buchmayr anlässlich des heutigen internationalen Frauentages

Leider haben die Frauen sogar mit Rückschritten zu kämpfen. So ist die neue Kindergartengebühr erstens zweifellos Belastung und Hemmnis für viele Frauen und zweitens ein Paradebeispiel für mangelnde Glaubwürdigkeit. „Einerseits betont die Familienministerin im Radio IV, wie wichtig die Nachmittagsbetreuung für die Vereinbarkeit von Job und Familien ist. Dass es unbedingt einen Ausbau geben muss. Andererseits fährt das schwarz-blaue Oberösterreich genau diese Nachmittagsbetreuung durch Einführung der Gebühr zurück. Gruppen schließen, das Angebot wird kleiner. Das ist blanker Zynismus“, betont Buchmayr.

Frauen fördern und unterstützen, ist eine der Hauptbotschaften genau dieses Frauentages. „Und dann kippt das schwarz-blaue Oberösterreich die Förderungen für Frauenvereine, die sich speziell Frauen in Notlagen annehmen. Wie passt das zusammen, wo bleibt hier die Glaubwürdigkeit“, betont Buchmayr.

„Frauenpolitik muss alle Frauen und ihre Anliegen umfassen. Sie darf kein Lippenbekenntnis, kein Strategietool sein und darf nicht selektieren. Frauenpolitik muss alle Hebel in Bewegung setzen, um die Lage der Frau in allen Bereichen zu verbessern“, meint Buchmayr und appelliert an dieser Stelle eindringlich, das Frauenvolksbegehren zu unterstützen. „Knapp 35.000 OberösterreicherInnen haben bisher die Unterstützungserklärung unterschrieben. Das ist bundesweit der drittbeste und ein sensationeller Wert. Jede Unterschrift ist ein aktives Zeichen, ein wichtiger Beitrag für die Gleichstellung der Frau und ein Auftrag an die politisch Verantwortlichen“. 

08.03.2018


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