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am 2. März 2017

SchulleiterInnen abberufen, wenn nicht bewährt

Gottfried Hirz - Auf unsere Initiative gibt es einen klaren Auftrag an den Bund: mehr Verantwortung für SchulleiterInnen muss sich auch im Dienstrecht niederschlagen.

Unsere Überzeugungsarbeit war erfolgreich. Wir haben erreicht, dass der oberösterreichische Landtag heute einstimmig die Bundesregierung dazu auffordert, nach der Aufwertung der SchulleiterInnen auch deren Dienstrecht anzupassen. Dazu gehören objektive Auswahlverfahren, durch eine finanzielle Verbesserung und vor allem durch die Möglichkeit die SchulleiterInnen jederzeit abzuberufen, wenn sie sich nicht bewähren. Wenn nun das Schulautonomiepaket des Bundes in die Begutachtung geht, müssen unsere Forderungen aufgenommen und umgesetzt werden. Das ist die klare Botschaft, das muss fixer Teil der großen Bildungsreform werden.

Das Schulautonomiepaket bringt deutlich mehr Handlungsspielraum an den Schulstandorten und damit auch deutlich mehr Verantwortung und Aufgaben für die SchulleiterInnen. Wenn die SchuleiterInnen immer mehr Verantwortung bekommen, muss es auch möglich sein, sie abzuberufen, wenn sie ihrer Aufgabe nachweislich nicht gerecht werden. Es ist den Eltern nicht zu erklären, dass die Schulbehörde eineN überforderteN SchulleiterIn aus rechtlichen Gründen nicht abziehen kann. Das ist derzeit aber der Fall und die Debatten rund um die Linzer Volksschule 2 zeigen die drastischen Folgen. Darum brauchen wir dringend eine Änderung.

Mehr Verantwortung erfordert zwei weitere Änderungen im Dienstrecht - ein objektives Auswahlverfahren und eine finanzielle Neubewertung dieser LeiterInnentätigkeit. Das Auswahlverfahren soll sicherstellen, dass bestens qualifizierte Persönlichkeiten in diese Führungsposition kommen. Diese müssen dann selbstverständlich ihrer Kompetenz entsprechend bezahlt werden.

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