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am 24. August

Kinderbetreuung: Ausbau statt Kürzungen

Stefan Kaineder - Bundesmittel für Oberösterreich zu sichern, war für Landeshauptmann Stelzer und Landesrätin Haberlander nur Pflichterfüllung. Jetzt geht es darum, die hausgemachte verheerende Lage in Oberösterreich zu entschärfen.

Kleiner Bub nach Regenguss

Jetzt also doch: die Bundesmittel für die Kinderbetreuung bleiben unverändert. Darüber aber zu jubeln ist seltsam. Denn wir bräuchten mehr Geld für die Kinderbetreuung als bisher. Stattdessen wird nur übers Kürzen geredet.  Die Zuständigen in Oberösterreich freuen sich, dass alles beim Alten bleibt und ignorieren, dass die Kürzungen in Oberösterreich schon längst schwerwiegende Folgen haben. Dass die Bundesmittel in unverändertem Ausmaß fließen, war schlichte ein Teil der Pflichterfüllung für Landeshauptmann Stelzer und Landesrätin Haberlander. Der andere ist es, das Kindergartengesetz zu reparieren und die hausgemachten Probleme zu lösen.

Die groß angekündigte Evaluierung dauert und dauert. Sie kommt grundsätzlich viel zu spät und Ergebnisse liegen weiterhin nicht vor. Vor allem ist die Situation aber ohnehin schon bekannt. In mindestens 162 Gemeinden hat sich die Zahl der Kinder in Nachmittagsbetreuung verringert. Teilweise wurden bis zu 70, 80 Prozent der Kinder abgemeldet, in vielen Gemeinden mehr als 50 Prozent, etliche Gruppen wurden geschlossen. Die Lage für Eltern und Gemeinden ist verheerend und muss rasch entschärft werden.

Hören wir auf, bei der Kinderbetreuung immer über Kürzungen zu sprechen. Reden wir über die Sicherung und vor allem über den Ausbau der Kinderbetreuung. Das ist die Herausforderung, das ist die Maßnahme, die sich die Eltern im Land erwarten. Und es ist die Aufgabe der zuständigen Politik, das zu ermöglichen und umzusetzen.

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