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am 10. Jänner

HausärztInnen-Mangel: Tun wir endlich etwas

Ulrike Schwarz - Unsere Rezepte liegen auf dem Tisch. Es ist allerhöchste Zeit für ein Gesamtpaket. Nächste Woche werden wir daher im Ausschuss einen Antrag stellen.

Ärztliche Betreuung

Eine alarmierende Meldung zum HausärztInnenmangel jagt die nächste. Die Dramatik ist bekannt, was fehlt, ist die längst überfällige Umsetzung effektiver Gegenmaßnahmen. Es ist allerhöchste Zeit für ein Gesamtpaket. Eine Kassenreform aus Einsparungsgründen ist dabei zweitrangig. In erster Linie muss es darum gehen, die gute Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Mit Spannung erwarten wir in diesem Zusammenhang einen umfassenden Bericht von Gesundheitslandesrätin Haberlander nächste Woche im Ausschuss. Es muss etwas passieren - und zwar jetzt, das ist klar. Wir haben einen Antrag im Ausschuss, der genau die Rezepte auflistet, die nötig sind, um den HausärztInnen-Mangel zu stoppen. Diese Vorschläge müssen einfach nur genutzt und umgesetzt werden.

Es ist logischerweise ein Bündel von Maßnahmen - von zusätzlichen Ausbildungsplätzen für Allgemeinmedizin in den Krankenhäusern über die Aufhebung der gedeckelten Honorierung bei Gesundheitsleistungen, regionale Zuschläge für niedergelassene ÄrztInnen bis hin zu flexiblen und individuellen Lösungen in der Frage der Hausapotheken.

Wir müssen alle Register ziehen, um viel mehr junge MedizinerInnen für diesen anspruchsvollen und gleichermaßen wichtigen Beruf zu gewinnen. Die HausärztInnen sind das Rückgrat der Gesundheitsversorgung, sie sind Vertrauensperson und erster AnsprechpartnerInnen der PatientInnen. Nur mit ihnen können wir die Spitalsambulanzen entlasten und das Primary Health Care Modell umsetzen. Tun wird endlich was, um die Situation zu entschärfen.

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