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am 15. Dezember 2016

Jagdgesetz: deutliche Verschärfung

Gottfried Hirz - Wilderei ist kein Kavaliersdelikt – künftig gilt eine deutlich schärfere Bestimmung beim Entzug der Jagdkarte.

Luchs mit Nachwuchs

Dank unserer Bemühungen wird nun das Jagdgesetz verschärft. In intensiven Verhandlungen ist es uns gelungen, wesentliche Nachschärfungen beim Entzug der Jagdkarte zu erreichen und damit ein deutliches Signal gegen Wilderei zu setzen. Denn Wilderei ist kein Kavaliersdelikt und muss klare und harte Konsequenzen haben. Umso mehr freut uns unser Erfolg.

Die Novelle des Jagdgesetzes wurde im November als gemeinsamer Initiativantrag eingebracht, im Ausschuss am 1. Dezember beraten und heute im Landtag beschlossen.

Die konkreten Änderungen:

  1. Künfig kann bei vorsätzlicher Schädigung geschützter Tiere die Jagdkarte nicht mehr wie bisher drei sondern bis zu sieben Jahre entzogen werden.
  2. Ein verhängtes Waffenverbot wird künftig zum sofortigen Entzug der Jagdkarte führen – dies war bisher unverständlicherweise nicht der Fall.

Wer ein stark bedrohtes und international geschütztes Tier illegal tötet, muss dafür Konsequenzen auf allen Ebenen tragen – auch im Jagdrecht. Es bedeutet viel Zeit, Arbeit und auch Kosten, den Luchs wieder im Nationalpark Kalkalpen anzusiedeln. Es kann nicht sein, dass einige schwarze Schafe in der JägerInnenschaft dieses wichtige Projekt gefährden. Mit den Verschärfungen im Jagdgesetz stellen wir für potentielle NachahmungstäterInnen ein klares Stoppschild auf.

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